Brijuni

[tagline_box backgroundcolor=”rgba(255, 255, 255, 0.7)” shadow=”no” border=”1px” bordercolor=”#e5e4e4″ highlightposition=”” link=”http://themeforest.net/item/avada-responsive-multipurpose-theme/2833226?ref=ThemeFusion” linktarget=”” button=”” title=”Interessiert Sie die Steinerbschaft von Brioni?” description=”Die Projektpartner bereiten genaue Infos über Orte, wo Sie sich auf Brioni das Steinerbe ansehen können, mit Betonung auf Trockenmauern und Festungen.”][/tagline_box]
Natinalpark Briuni

Die Inselgruppe Brijuni wurde zum Nationalparkim Jahr 1983 erklärt. Heute wird die Inselgruppe von der   öffentlichen Stiftung Nacionalni Park Brijuni verwaltet, die Sorge um den Schutz und Erhaltung der Fauna und Flora, zahlreichen Biotope, Eco-Systeme, geologische und geo-morphologische Formen, des Wassers, der Landschaft, des Bodens und Erhaltung der kultur-geschichtlichen Werte trägt. Das Hauptaugenmerk der Verwaltung dient also dem Schutz, der Erhaltung und der Promotion des Nationalparks „Brijuni“. Zu der Inselgruppe gehören 14 einzelne Inseln, die einen einzigartigen Archipel mit seiner Naturschönheit bildet und den kulturellen und landschaftlichen Mehrwert schafft.

Die Landschaft zeugt von der menschlichen Tätigkeit in der nahen und   fernen Geschichte und ist reich an unzähligen Steinbrüchen. Überall kann man die Steinbrüche verfolgen, jedoch besonders erwähnenswert sind diejenigen auf den Inseln Veli Brijun , Mali Brijun und Hl. Jerolim.

Die Landschaft der Inselgruppe Brijuni hat sich dem ständigen Wandel unterzogen und die heutige   Form nahm sie erst im 19. bzw. 20 Jahrhundert an. Zu dem Zeitpunkt kaufte die Inselgruppe der Industrielle Paul Kupelwieser. Der hat mit der horti-kulturellen Umgestaltung der Inselgruppe begonnen und legte in den Steinbrüchen die schönen Spazierwege an. Im Rahmen des Projektes KAMEN-MOST (Stein-Brücke) werden alle Steinbrüche digitalisiert aufgenommen und bewertet.

Um die Bedeutung des Steines für Brijuni-Inselgruppe noch stärker hervorzuheben, wird auf der Insel Mali Brijun ein Lehrpfad vom Haupthafen bis zum Steinbruch Glavina errichtet. Auf dem Lehrpfad werden die Besucher über die Geschichte des Steinbruchs, Arten der Gewinnung des Steins und den Export vom Stein gründlich informiert. Der Steinbruch in Glavina ist eine Art Museum im Freien mit seinen zahlreichen Überresten von Stützelementen und Gebäuden, Tunnels, Gleisen und Wägen für die Stein-Beförderung. Da könnte man auf dem Lehrpfad auch den Tunnel überqueren, der zu der Nordmeeresküste der Kleininsel Mali Brijun führt, wo auch die vier Kanone aus der österreichisch- ungarischen Monarchie zu sehen sind.

Der Bau von Festungen ist unzertrennlich mit den Steinbrüchen verbunden. Auf der Insel-Gruppe sind auch zahlreiche aus österreichisch-ungarischer Monarchie stammende Kriegs- und Schutzsysteme erhalten. Unter denen ist besonders Fort Brioni Minor auf der Insel Mali Brijun zu erwähnen, der als die größte Festung im Schutzsystem der Küstenwache vor Pula gilt. Dieses beeindruckende Gebäude ist teilweise in den Stein gemeißelt. Das Workshop „Fortifizierung und Bau im Stein“ wird die Thematik aufarbeiten und somit zu der Forschung der Kulturerbe beitragen.

Der Brijuni-Bau der trockenen Wände war bis jetzt noch nie Gegenstand der Forschung – und die ersten Resultate zeigen darauf hin, dass dieser Bau sehr untypisch und sehr vielfältig war. Die trockenen Mauern sind auf der Inselgruppe Brijuni überall zu finden und zwar von den Spuren der ältesten Bewohner der Inselgruppe bis hin zu Kriegsdenkmälern der neuesten Epoche. Künstlich geformte Ufer aus dem Karststein geben der Landschaft seine typische Prägung.

Im Rahmen des Projektes ist geplant, auch ein Elaborat über trockene Mauerlegung auf der Inselgruppe   fertigzustellen, wo diese bis jetzt noch nicht identifiziertes Kulturerbe aufgelistet und bewertet wird.